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Michelle Müntefering: Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne gar nicht zu überschätzen

Michelle Müntefering, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Herne und Staatsministerin im Auswärtigen Amt hat sich, wie sie in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Förderkreises mitteilte, sehr über die Fertigstellung unserer Website gefreut. Sie bedankte sich insbesondere dafür, dass der 8.Mai, der Tag der Befreiung als Veröffentlichungsdatum gewählt wurde. Sie sieht darin ein tiefes Bewusstsein für die Aufarbeitung unserer Geschichte und eine Ernsthaftigkeit für das Aufrechterhalten des Erinnerns in Herne.
„Gerade in Zeiten, in denen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Diskriminierung in unserer Gesellschaft verstärkt auftreten, sind Projekte wie die Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne gar nicht zu überschätzen“, betonte Michelle Müntefering. Sie verwies dabei auf diese Aussage des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vom 8. Mai: „Es gibt kein Ende des Erinnerns. Es gibt keine Erlösung von unserer Geschichte. Denn ohne Erinnerung verlieren wir unsere Zukunft.“ Die Arbeit des Förderkreises, so führte sie weiter aus, „gibt uns einen Ort direkt bei uns in der Nachbarschaft, an dem wir Geschichte nachvollziehen und die Erinnerung in die Zukunft tragen können und führt uns vor Augen, dass die unfassbaren Verbrechen in unmittelbarer Nachbarschaft stattfanden.“
Michelle Müntefering wünschte abschließend weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des Projekts und unterstrich ihr Interesse an dem weiteren Austausch dazu.

Hier können Sie den ganzen Brief von Michelle Müntefering lesen.

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