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Vereinsgründung

Die Initiative der DGB-Geschichtswerkstatt Herne zur Errichtung einer NS-Gedenkstätte als Erinnerungs- und Lernort im ehemaligen Herner Polizeigefängnis nahm im Mai 2019 Konturen an: Am 22.05.2019 wurde im Karl-Hölkeskamp-Haus der AWO der gemeinnützige Verein „Förderkreis Mahn-und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne“ gegründet. Der Verein stellt sich die Aufgabe, das Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus und die Erinnerung an die Täter im lokalen Bereich sowie an den Widerstand vor Ort gegen das NS-Regime zu fördern. „Da die Möglichkeiten der persönlichen Bezugnahme im Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen immer seltener werden,“ betonte der gewählte Vorsitzende Rolf Dymel, „gewinnt die räumliche Bezugnahme in lokalen authentischen Erinnerungsorten immer mehr Bedeutung.“

Der Vorstand des Förderkreises setzt sich wie folgt zusammen: Rolf Dymel (Vorsitzender), Norbert Arndt (stellvertretender Vorsitzender), Udo Jakat (stellvertretender Vorsitzender), Michael Bosbach (Schatzmeister), Siegfried Born (Schriftführer) sowie Jürgen Hagen, Flemming Menges, Ulrich Objartel und Ralf Piorr als Beisitzer. Zu Kassenprüfern wurden Heinz Drenseck und Heinz Otlips gewählt.

Gründungsveranstaltung im Karl-Hölkeskamp-Haus
Gründungsveranstaltung im Karl-Hölkeskamp-Haus.

Als nächste Aufgaben des Förderkreises wurden Durchführung einer Ausstellung im November, Organisation von Vortragsveranstaltungen, Entwicklung von pädagogischen Materialien, Herausgabe von Informationsschriften, Beantragung von Fördermitteln sowie Vernetzung mit NS-Gedenkstätten in den Nachbarstädten benannt.

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